Hohe Auszeichnung geht an REHAU

22.03.2011, Guntramsdorf

Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil verlieh in der Münchner Residenz die begehrteste Auszeichnung, die die Staatsregierung zu vergeben hat – den Bayerischen Qualitätspreis 2011. REHAU zählte dank hervorragender Prozess- und Produktgüte sowie einem innovativen unternehmensweiten Qualitätssicherungskonzept zu den Preisträgern in der Kategorie Industrie.

Wirtschaftsminister Martin Zeil (rechts) lobte Preisträger REHAU als Vorbild für die bayerische Industrie. Neben ihm Rainer Schulz, der Gruppengeschäfts-leitungsvorsitzende des ausgezeichneten Unternehmens.

Seit 1993 lobt das Wirtschaftsministerium der Staatsregierung den Bayerischen Qualitätspreis aus und honoriert damit Unternehmen mit übergreifenden innovativen Qualitätssicherungskonzepten sowie bayerische Städte und Gemeinden, die wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und dabei den Qualitätsgedanken im Blick haben.

Qualitätsmanagement bei REHAU
„REHAU überzeugte auf ganzer Linie“, erklärt Michael Friedrich, Leiter des Qualitätsmanagements bei REHAU. Etwa 200 Arbeitsstunden hätten er und sein Team im Werk Viechtach, aber auch in zahlreichen weiteren Fachabteilungen, in die Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen investiert. „Vielmehr zählen aber die zurückliegende Arbeit und Leistungen der Mitarbeiter, die REHAU zu einem innovativen und qualitätsbewussten Unternehmen gemacht haben“, betont Friedrich.

„Auf knapp 200 Seiten beantworteten wir einen umfangreichen Fragenkatalog“, erinnert sich der Projektleiter. Mit den entsprechenden Belegen und Nachweisen sei eine Dokumentation mit insgesamt über 300 Seiten entstanden. Nachdem die REHAU Bewerbung in die engere Auswahl gekommen war, nahmen zwei Prüfer den Produktionsstandort im niederbayerischen Viechtach exemplarisch unter die Lupe, um sich von der praktischen Umsetzung des Qualitätsmanagements zu überzeugen.

(von rechts): Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der REHAU-Gruppe, Rainer Schulz, Dr. Frank Fleissner, Leiter Qualitätskoordination, Michael Friedrich, Leiter Qualitätsmanagement, und Werkleiter Stefan Tetek nahmen den Bayerischen Qualitätspreis in der Münchner Residenz entgegen.

Das REHAU Konzept punktete bei der Preisjury. Uni-Professor Dr. Horst Wildemann betonte, das Streben nach perfekter Prozess- und Produktqualität sei bei REHAU allgegenwärtig. Auch Wirtschaftsminister Martin Zeil lobte den Preisträger aus dem gleichnamigen oberfränkischen Rehau als Vorbild für die gesamte bayerische Wirtschaft.

„Auszeichnung für unsere Mitarbeiter“
Für Rainer Schulz, Geschäftsleitungsvorsitzender der REHAU Gruppe, ist dieser Preis von großer Bedeutung: „Es ist eine Auszeichnung für unsere Mitarbeiter, die jeden Tag in den Werken, in der Entwicklung, im Einkauf, aber auch in der Verwaltung ihr Bestes geben.“ Zweifellos sei perfekte Qualität ein enorm wichtiger Erfolgsfaktor. Um auf dem Weltmarkt überzeugen zu können, müsse aber ebenso der Wille zu ständiger Erneuerung und Verbesserung vorhanden sein. „Dies drückt sich in der Innovationsstärke aus, ohne die kein Unternehmen auf Dauer erfolgreich bleiben kann“, betonte er. Hier sei REHAU besonders engagiert und initiiere mit seiner Lösungskompetenz in den Bereichen Energieeffizientes Bauen, Nutzung regenerativer Energien und Wasser-Management ebenso wie im Bereich Mobilität nachhaltige Beiträge für die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen von morgen.

Die REHAU Gruppe
Als Premiummarke für polymerbasierte Lösungen ist REHAU in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie international führend. Mit Innovationskraft, einer branchenübergreifenden Aufstellung und der daraus resultierenden Synergieeffizienz ist das modern und professionell gesteuerte Familienunternehmen in der Kunststoffindustrie einmalig. Zu den Kernkompetenzen gehören die Material- und Systementwicklung sowie die Oberflächentechnik. Hier nimmt REHAU mit rund 15.000 Mitarbeitern an über 170 Standorten weltweit einen Platz als Innovationstreiber ein.

In Österreich ist REHAU seit 1956 vertreten. Seit bald 15 Jahren wird von hier aus auch die Region South East Europe mit mittlerweile 1.450 Mitarbeitern an 24 Standorten in 19 Ländern erfolgreich aufgebaut und verwaltet.

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