Hauptpreis für österreichische Absolventin
07.12.2011, Guntramsdorf
Im November wurde der mit insgesamt 10.000 Schweizer Franken (ca. 8.000 Euro) dotierte REHAU Preis Wirtschaft 2011 am Standort der Gruppenzentrale in Muri bei Bern im Rahmen einer festlichen Verleihung an drei Studentinnen vergeben. Den Hauptpreis konnte eine Absolventin der Johannes-Kepler-Univiersität in Linz, Österreich, für ihre Abschlussarbeit zum Thema kulturorientierter Unternehmensführung und der Ausgestaltung von Controllingsystemen sowie grenzüberschreitender -aktivitäten entgegennehmen. Die beiden Anerkennungspreise gingen an Studentinnen aus Deutschland und der Schweiz.
Guntramsdorf, 7. Dezember 2011. Mit dem REHAU Preis Wirtschaft 2011 wurden im November im Rahmen einer festlichen Verleihung am Standort der Gruppenzentrale in Muri bei Bern drei Absolventinnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz ausgezeichnet. Der mit insgesamt 10.000 Schweizer Franken (umgerechnet ca. 8.000 Euro) dotierte Preis wurde heuer bereits zum zwölften Mal für besonders gute betriebswirtschaftliche Arbeiten mit Bezug zum internationalen Management ausgeschrieben.
Die Preisträgerinnen
Den mit 5.000 Schweizer Franken (ca. 4.000 Euro) dotierten Hauptpreis nahm die 26-jährige Absolventin Ksenia Keplinger von der Johannes-Kepler-Universität in Linz, Österreich, entgegen. Für ihre wissenschaftliche Arbeit beleuchtete sie unter Zuhilfenahme aktueller Forschungsergebnisse und Konzepte den Bereich der kulturorientierten Unternehmensführung und hier den Vergleich der Ausgestaltung der Controllingsysteme sowie der Durchführung grenzüberschreitender Controllingaktivitäten in Österreich, den USA und Russland.
Den ersten Anerkennungspreis und damit 3.000 Schweizer Franken (ca. 2.400 Euro) erhielt Lucie Grudno, die mit ihrer Diplomarbeit „Durchführung einer User Experience-Studie im Rahmen eines Systemharmonisierungsprojekts“ die Jury überzeugen konnte. Die 26-Jährige studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland und verfolgt mit ihrer Diplomarbeit das Ziel, einen Überblick über die Themen Nutzererfahrung, Bedienungskomfort und Gebrauchstauglichkeit bezüglich unternehmensinterner Portallösungen zu liefern.
Die 27-jährige Carole Rentsch aus Bern (Universität Bern), Schweiz, freute sich über den zweiten Anerkennungspreis, der mit 2.000 Schweizer Franken (ca. 1.600 Euro) dotiert ist. Ihre Masterarbeit gab Gestaltungsempfehlungen im Bezug auf die Thematik der Nachfolgeregelung ab. Hier nannte die Autorin insbesondere die frühzeitige und sorgfältige Planung der Nachfolgelösungen als Erfolgsfaktor.
REHAU Preis Wirtschaft
Im Jahr 2000 wurde der REHAU Preis Wirtschaft erstmals für besonders gute betriebswirtschaftliche Arbeiten mit Bezug zum internationalen Management ausgeschrieben. Ziel des weltweit agierenden Familienunternehmens ist es, herausragende Leistungen zu belohnen und weitere wissenschaftliche Auseinandersetzungen anzuregen. Der Preis wurde heuer zum zwölften Mal ausgelobt; von den gezielt mit der Ausschreibung angesprochenen Universitäten und Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reichten in diesem Jahr 19 Absolventen ihre Arbeiten ein. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass von den insgesamt 47 bisher prämierten Abschlussarbeiten, von denen zwei aus China, je eine aus Italien, Bulgarien, Russland und der Ukraine, immerhin 15 aus Österreich und 29 Beiträge aus der Feder weiblicher Teilnehmer stammen.
Die Jury
Neben Professor Dr. Norbert Thom von der Universität Bern als Jurypräsident, den Professoren Dr. Freimut Bodendorf (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Dr. Thomas Friedli (Universität Gallen), Dr. Torsten M. Kühlmann (Universität Bayreuth) und Dr. Helmut Pernsteiner (Johannes-Kepler-Universität Linz) war die Jury mit REHAU Präsident Jobst Wagner und Dr. Stefan Girschik, Chief Operating Officer der REHAU Gruppe, besetzt.
Das Gremium bewertete Innovationsgehalt, Logik, Methodik, Darstellung, Umsetzbarkeit und die Internationalität der eingereichten Arbeiten. Hierzu Professor Dr. Norbert Thom: „Wir haben uns über die ausgezeichneten Beiträge, mit denen die drei Preisträgerinnen auf sich aufmerkam machen konnten, sehr gefreut.“ Zudem dankte er den betreuenden Universitätsprofessoren für die nach seinen Worten strenge Vorauswahl und die Ermutigung der exzellenten Kandidaten. Lobende Worte fand er auch für die hervorragende Kooperation innerhalb der Jury.
In diesem Zusammenhang würdigte REHAU Präsident Jobst Wagner anschließend das unermüdliche Engagement und die langjährige Zusammenarbeit des Juryvorsitzenden, der mit der diesjährigen Preisverleihung seinen Abschied aus der Jury nahm. Ab 2012 wird die Jury von Professor Dr. Friedli von der Universität St. Gallen präsidiert.
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