REHAU stärkt seine Kompetenz in Ungarn

Werk Ujhartyan
05.03.2018

Neue Automotive-Produktionsstätte in Ujhartyan

Polymerspezialist REHAU mit Stammsitz in Rehau, wo u.a. auch die Automotive Forschungs- und Entwicklungsabteilung angesiedelt ist, baut ein neues Werk in Ujhartyan/Ungarn. Für den neuen Produktionsstandort, in dem Systembauteile für die Automobilindustrie gefertigt werden sollen, gab es nun grünes Licht zu einer Investition von 150 Millionen Euro.

Die Baumaßnahmen für das neue Werk samt Verwaltungsgebäude, großzügigen Fertigungs- und Konfektionsbereichen sowie einer hochmodernen und umweltfreundlichen Lackieranlage sollen Ende April 2019 abgeschlossen sein. Dann werden dort im Spritzgussverfahren Außenanbauteile wie beispielsweise Stoßfänger und Spoiler für namhafte Autobauer gefertigt und lackiert. Der Baubeginn ist für März 2018 geplant.

Markus Grundmann, REHAU CEO Automotive

Markus Grundmann, REHAU CEO Automotive

In der Endausbaustufe wird REHAU etwa 700 Mitarbeiter in Ujhartyan (rund 45 Kilometer südlich von Budapest) beschäftigen. Das Werk wird unter der Projektleitung von Volker Langenberg aufgebaut. Langenberg ist seit mehr als 30 Jahren bei REHAU beschäftigt, unter anderem als Werkleiter der Produktionsstätten Brake und Feuchtwangen.

Die Grundstücksfläche beträgt rund 400.000 Quadratmeter, die Gebäudefläche etwa 63.000 Quadratmeter. Um „kurze Wege“ zwischen den Bereichen sicherzustellen, ist der Bau eines großen, zusammenhängenden Gebäudes geplant, in denen Fertigungs- und Logistikbereiche optimal angeordnet sind. Das Verwaltungsgebäude ist durch eine Brücke mit dem Werk verbunden. Zusätzlich entsteht ein zentraler Verkehrshof zur Bündelung des Werksverkehrs.

„Die Entscheidung für den Werksneubau in Ungarn ist Teil der internationalen Wachstumsstrategie von REHAU“, erklärt Markus Grundmann, Vorsitzender der REHAU Geschäftsleitung Automotive. Das Unternehmen stehe für Dynamik, Innovation und Verantwortungsbewusstsein. Mit dem Neubau, der nach neuesten ökonomischen, aber auch ökologischen Gesichtspunkten errichtet werde, stelle das Unter-nehmen die Weichen für eine weiterhin positive Entwicklung als Premiumzulieferer der Automobilindustrie, so Grundmann weiter.   

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