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REHAU Preis Technik zum 17. Mal verliehen

Prämien, Piccolo und enorme Potenziale

24.11.2021

Technisches Gespür, Neugier, Kreativität und Erfindergeist – diese Attribute vereinen die fünf jungen Studierenden, die in diesem Jahr den begehrten REHAU Preis Technik entgegennehmen konnten. 

Seit 2002 gibt es diesen von Polymerspezialist REHAU ausgelobten Preis. Er wird an Studierende und wissenschaftliche Nachwuchskräfte für herausragende Leistungen in den Kategorien Bachelorarbeit, Masterarbeit/Diplomarbeit sowie Dissertation vergeben. Themenansätze wie Nachhaltigkeit, Recycling, Energieeffizienz, Leichtbau und 3D-Druck sowie auch praktische Anwendungen stehen dabei im Vordergrund.

Pressekontakt

Andrea Schmidt

Rheniumhaus, 95111 Rehau
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Insgesamt 33 Studienarbeiten wurden für den REHAU Preis Technik eingereicht und im Vorfeld bewertet, fünf davon stachen besonders hervor – so das Votum der Jury, bestehend aus Prof. Dr.-Ing. Holger Ruckdäschel, Leiter des Lehrstuhls für Polymere Werkstoffe an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Robert Geigenfeind von der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik der TH Deggendorf sowie Dr. Thomas Rhönisch, Dr. Ralf Sander und Dr. Andreas Spörrer von REHAU.

Fand die Preisverleihung bisher im Rahmen eines feierlichen Festaktes statt, musste die Veranstaltung in diesem Jahr coronabedingt in die virtuelle Welt gelegt werden. Das tat der Sache keinen Abbruch - die Veranstaltung, die Projektleiter Daniel Lottes und Prof. Dr. Geigenfeind moderierten, gestaltete sich unterhaltsam, kurzweilig und dem Anlass würdig.

Dr. Thomas Rhönisch erklärte in seiner Begrüßungsrede, dass man mit der Auslobung des Technikpreises die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft verstärken wolle und es das Unternehmen REHAU als Aufgabe und Verpflichtung sehe, talentierten jungen Menschen Perspektiven und Anreize zu geben und deren enorme Potenziale zu entfalten.

Die Wertschätzung der Studierenden sei ein wichtiger Baustein wie auch Motivation für eine anschließende wissenschaftliche Karriere. „Uns ermöglicht diese Preisvergabe einen Einblick in die vielfältige Forschungstätigkeit der Hochschulen. Die Vielzahl der Themen ist wirklich beeindruckend“, betonte Prof. Dr.-Ing. Holger Ruckdäschel in seinem Grußwort. Sein Ausblick: „Die Latte für das nächste Jahr liegt sehr hoch.“

Nach einer Unternehmenspräsentation sowie einem Vortrag zum Thema „How R&D@REHAU delivers material and process innovations for new products“ folgten die Preisverleihungen, die jeweils mit viel Applaus und einem Schluck Sekt begleitet wurden.

Die Ausgezeichneten sind:

RPT_2021_Linda_Phetsananh_CL - 1099099

Kategorie Bachelorarbeit:
Linda Phetsananh (1.000 €)

für ihre Arbeit „Methodenentwicklung zur beschleunigten Ermittlung von Spannungsrelaxation bei Thermoplasten unter statischer Langzeitbelastung“ an der Hochschule Darmstadt, Institut für Kunststofftechnik

RPT_2021_Marco Wolf_CL - 1099098

Kategorie Masterarbeit:
Marco Wolf (1.500 €)

für seine Arbeit „Entwicklung einer Methode zur Werkstoffdatenkalibrierung für die Simulation des pvT Verhaltens amorpher Thermoplasten bei hohen Abkühlraten“ an der Universität Stuttgart, Institut für Kunststofftechnik

RPT_2021_Dr_Clemens_Kastner_CL - 1099101

Kategorie Dissertation:
Dr. Clemens Kastner (2.000 €)

für seine Arbeit “Fundamental Investigations on Foam Injection Molding of PP and PP Compounds” an der Universität Linz, Institute of Polymer Injection Molding and Process Automation

RPT_2021_Dr_Peter_Schneider_CL - 1099100

Kategorie Dissertation:
Dr.-Ing. Peter Schneider (2.000 €)
     
für seine Arbeit „Thermoplastische Ummantelung pultrudierter Profile durch inline-Extrusion“ an der RWTH Aachen, Fakultät für Maschinenwesen

RPT_2021_Rebecca_Wolff_CL - 1099102

Kategorie Sonderpreis:
Rebecca Wolff (1.000 €)

für ihre Arbeit „Herstellung hochwertiger Rezyklate aus Post-Consumer Kunststoffen“ an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg-Simon-Ohm, Fakultät Angewandte Chemie


Der Preisverleihung schloss sich ein virtuelles Networking an, das Gelegenheit gab, Fragen zu beantworten und sich mit den vier Preisträgern intensiver über deren innovative Ansätze zu Werkstoffen, Oberflächentechniken, Verarbeitungsprozessen, Fügetechnik oder Funktionsintegration auszutauschen.

Engineering progress

Enhancing lives