Azubiprojekte

Azubiprojekt: „Smarter“ Notebook-Schrank

Bei REHAU sind Ideen und Teamgeist gefragt – vom ersten Tag an. Ein tolles Beispiel dafür ist das Projekt „Notebook-Schrank“, dem sich Konstantin Beckstein und Alexander Nitschke gewidmet haben. 

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Die beiden jungen Leute vom Standort Rehau übernahmen das Thema als Abschlussprojekt ihrer Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Was hinter dem „Notebook-Schrank“ steckt, erklärt Konstantin: „Ursprünglich gab es in unserem Ausbildungszentrum einen einfachen Schrank für Notebooks. Entnahme und Rückgabe wurden manuell erfasst, was sich als sehr umständlich erwies. Zudem waren die Notebooks häufig entladen oder sogar nicht mehr auffindbar. Deshalb hatten wir die Idee, die Ausgabe der Notebooks einfacher, sicherer und ‚smarter“ zu gestalten.

Das Projekt gingen Konstantin und Alexander sehr strategisch an. So sorgte eine Einteilung in die Phasen Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle für Struktur. Anfangs wurde ein Grobentwurf erstellt und der Materialeinsatz mit möglichst vielen REHAU Produkten geplant. Im Anschluss folgten Konstruktion und Bau des Schrankes sowie die Umsetzung der Elektrotechnik inklusive Programmierung.  „Unsere Kenntnisse und Fähigkeiten, die wir während unserer Ausbildung erworben haben, konnten wir in allen Phasen gut einsetzen“, so das Urteil beider.

Trotz Eigenregie – alleine gelassen fühlten sich die beiden Azubis nie. „Wir haben bei Bedarf immer Unterstützung erhalten. Zum einen von unseren Ausbildern, zum anderen von Kollegen, die uns beim Bau zur Seite standen.“ 

Der Schrank ist nun fertig und in Betrieb genommen – nach einem spannenden und lehrreichen halben Jahr. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus dem neuen, mobilen Möbelstück können insgesamt 15 Notebooks über einen persönlichen Zugangs-Code entnommen und zurückgegeben werden. Die Dokumentation und auch die Aufladung der Notebooks erfolgen automatisch. Und sogar eine Vorab-Reservierung ist möglich. 

Ausbildungsleiter Michael von Hertell zeigt sich begeistert von dem Ergebnis, aber auch vom Engagement der beiden: „Ich bin mir sicher, dass die zwei Mitarbeiter sehr viel wertvollen Input für ihr künftiges Berufsleben gewinnen konnten.“

Azubiprojekt: Tag der Ausbildung bei REHAU

Rund 250 Besucher - darunter sowohl Schülerinnen und Schüler aus Rehau und Umgebung als auch Lehrer, Eltern und REHAU Mitarbeiter - kamen am Dienstag, den 21. Juni, zum Tag der Ausbildung ins Prolin. Dieses Mal wurde die Veranstaltung von unseren Azubis organisiert.

Erfahrungsbericht von Azubi Saskia Fritsch:

"Zu Beginn mussten die Aufgaben definiert und verteilt werden. Für die Planung des Baus der 'Fan-Ratsche' und die Einteilung des Personals waren Lukas, Qinli und Ramona verantwortlich. Dominik beschäftigte sich mit verschiedenen technischen Dingen, wie zum Beispiel der Beschaffung von Beamer und Leinwand. Saskia und Jessica waren für Werbung und Catering zuständig. Hier wurde zum Beispiel bei verschiedenen Brauereien angefragt und wichtige Details mit der Stadt Rehau besprochen. 

Das Schöne an dem Projekt war, dass wir Azubis uns sehr gut verstanden haben und auch Aufgaben untereinander weitergegeben wurden. Was uns besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass das Projekt hauptsächlich von uns Azubis geplant und gesteuert wurde. Natürlich haben uns auch unsere Ausbilder Frau Auer und Herr von Hertell mit zahlreichen Ratschlägen weitergeholfen. 

Die Veranstaltung ist sehr gut abgelaufen, es sind viele Besucher gekommen, um sich über die verschiedenen Ausbildungsberufe bei REHAU zu informieren und anschließend das Fußballspiel Deutschland gegen Nordirland anzusehen. 

Dank eines Feedback-Gespräches wissen wir auch, was wir das nächste Mal besser machen können. Das ist unter anderem eine genauere Planung und Festlegung, wann ein bestimmter Schritt passieren muss. Für das nächste Projekt muss der Organisationsplan noch durchdachter sein und auch kleine Schritte beinhalten. 

Im Ganzen waren wir alle sehr glücklich und positiv überrascht von der Teilnehmeranzahl und wir denken, dass der Tag der Ausbildung guten Anklang gefunden hat."

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Azubiprojekt Tischkicker: Kooperation mit Spaßfaktor

In der Pausenhalle der Realschule Rehau darf gekickert werden – ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Bildungseinrichtung und REHAU machte dies möglich.

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Das Tischfußballgerät ist das sichtbare Ergebnis einer 2016 geschlossenen Kooperation zwischen der Schule und dem Unternehmen. Dabei engagierten sich 10 Schülerinnen und Schüler der damaligen 10. Klasse. 

Mit dem Projekt verfolgten die Initiatoren das Ziel, Schülerinnen und Schüler die Welt der Technik näher zu bringen und die Begeisterung für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu stärken – und dies möglichst praxisnah. Daraus entstand die Idee, zwischen den Schülern und REHAU Auszubildenden ein eigenes Projekt in Form eines Tischkickers aufzusetzen. 

Während der Planungs-  und Umsetzungsphase des Spielgerätes waren die Realschüler in regelmäßigen Abständen zu Gast in der Rehauer Ausbildungswerkstatt. Sie konnten dabei ihr technisches Geschick unter Beweis stellen und quasi „spielerisch“ einen Einblick in die Ausbildungsberufe gewinnen. Große Unterstützung erhielten die Jugendlichen nicht nur von den Auszubildenden selbst, sondern auch von den Ausbildern und weiteren technischen REHAU Abteilungen. 

„Das Projekt hat sich für alle Beteiligten als Win-Win-Situation herausgestellt“, urteilt Michael von Hertell, Leiter der Berufsausbildung bei REHAU. „Die Realschüler gewannen Praxiserfahrung, unsere Azubis bewährten sich in ihrer ungewohnten Rolle als ‚Coach‘. Und das Ergebnis kann sich nicht nur sehen, sondern auch nutzen lassen.“

Das Foto zeigt das Projektteam „Tischkicker“: Realschüler und Auszubildende zusammen mit dem betreuenden Lehrer Carsten Zier, Realschuldirektor Rüdiger Lang, Ausbildungsleiter Michael von Hertell und Ausbilderin Rebecca Hubertz. 

Azubiprojekt: REHAU & RAUMEDIC Geodreieck

Am Standort Rehau hatten neun Azubis die Möglichkeit, ein komplettes Projekt selbst auf die Beine zu stellen. Das Team wurde aus verschiedenen Berufen zusammengestellt und bestand aus drei Werkzeugmechanikern, drei Verfahrensmechanikern, einer technischen Produktdesignerin, einem Kaufmann für Marketingkommunikation und einer Industriekauffrau. Es waren sowohl Azubis von REHAU als auch von RAUMEDIC daran beteiligt.

Der Auftrag von Michael von Hertell, Leiter der Berufsausbildung, lautete wie folgt: Entwicklung und Herstellung eines Geodreiecks zur Verwendung bei Ausbildungs- und Berufsmessen. Das Dreieck sollte die Normgröße, eine vollständige Skala und ein freies Feld für eine individuelle Gravur besitzen. Auch die Logos der beiden Firmen sollten darauf zu sehen sein.

Startschuss für das Projekt war Anfang März und die ersten fertigen Produkte sollten zum "Tag der Ausbildung im Ausbildungszentrum" im September bereitgestellt werden. Einige Aufgaben, die das Team zu bewältigen hatte, waren beispielsweise: Festlegung des Designs, Zeit- und Kostenplanung, Materialbeschaffung, Werkzeugkonstruktion und Werkzeugbau, Vergabe eines Druckauftrags an eine externe Firma und letztendlich Fertigung der Teile.

Ende August wurden dann die ersten Dreiecke auf der Spritzgussmaschine im Ausbildungszentrum hergestellt und konnten somit pünktlich im September zum "Tag der Ausbildung" vorgestellt werden. Kurz darauf folgten weitere Berufs- und Ausbildungsmessen, bei denen sich die Geodreiecke als voller Erfolg erwiesen. Interessenten konnten dort ihren Namen nennen und zusehen, wie dieser in wenigen Sekunden von einer Mini-CNC-Fräse (übrigens auch durch ein Azubiprojekt entstanden) eingraviert wurde. Die jungen Leute haben dadurch eine tolle Erinnerung an die jeweilige Veranstaltung und an die beiden Firmen REHAU und RAUMEDIC.

Das Projektteam war sich am Ende einig: "Mission Geodreieck" war ein voller Erfolg!

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Azubiprojekt: Volltreffer mit der Fliegenklatsche

Eine handliche Fliegenklatsche aus bruchfestem Kunststoff, deren Blickfang das markante sphärische Dreieck bildet: Den beiden Azubis Maximilian Munzert (Technischer Produktdesigner) und Robert Baumann (Werkzeugmechaniker) ist die komplette Umsetzung zuzuschreiben. Sie nahmen sich der Herausforderung an, die Abschlussprüfung zweier Techniker aus dem vorherigen Lehrjahr zu verwirklichen. 

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Obwohl Maximilian und Robert mit kleineren Hindernissen zu kämpfen hatten, vergingen von der Erstellung der ersten 3D-Zeichnung am Computer über den Bau des Werkzeugs bis hin zur ersten fertigen Fliegenklatsche nicht einmal drei Monate.

Maximilian fertigte mit der Erfahrung aus einem vorangegangenen Projekt ein entsprechendes 3D-Modell und die technischen Zeichnungen für die Spritzgussform der Fliegenklatsche an. Sein Kollege Robert konnte bei der Umsetzung des Modells an der CNC-Fräse zeigen, wie gut er mit der komplexen Maschine umgehen kann.

Bisher produzierten Maximilian und Robert bereits etwa 500 Fliegenklatschen in den verschiedensten Farbtönen. Natürlich kann solch ein kleines Werkzeug nicht im gleichen Tempo Fliegenklatschen herstellen, wie die großen "Geschwister" in den Werken beispielsweise Stoßfänger fertigen - aber jeder beginnt einmal klein. 

Die Fliegenklatschen sind nicht nur ein hilfreiches Werkzeug, um lästiges Ungeziefer zu beseitigen, sondern letztendlich der Beweis für die Kompetenz der REHAU Azubis. 

Engineering progress

Enhancing lives