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Standortwahl getroffen:

REHAU fertigt Mikrokabelrohre zukünftig in Litauen

19.02.2020

Auf starken Preisdruck im Bereich Mikrokabelrohr reagierte Polymerspezialist REHAU Anfang Januar und gab die Schließung seines österreichischen Werks Neulengbach zu Ende 2021 bekannt. Ab 2022 will das Unternehmen seine Kunden aus dem litauischen Klaipeda beliefern.  

Der Bereich Mikrokabelrohr hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Die Ergebnisse bei REHAU blieben zuletzt aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Um seinen Kunden weiterhin wettbewerbsfähige Preise bieten zu können, entschied REHAU deshalb die Produktionsverlagerung in Richtung Osteuropa. Betroffen sind in Österreich in den nächsten zwei Jahren 113 Mitarbeiter aus Produktion und Verwaltung.

Eingehend hatte REHAU in den letzten Wochen potenzielle neue Produktionsstandorte für die Fertigung von Mikrokabelrohren analysiert und bewertet. „Klaipeda überzeugte nicht nur durch Lage, Infrastruktur und das wirtschaftspolitische Umfeld. Die Verfügbarkeit von gut ausgebildetem Personal war für uns ein entscheidender Faktor, um unsere hohen Qualitätsstandards weiterhin sicherstellen zu können“, erklärt Dr. Roger Schönborn, Mitglied der REHAU Gruppengeschäftsleitung und Leiter der Division Building Solutions. 

Gemeinsam mit der dortigen „Free Economic Zone“, der freien Wirtschaftszone, erarbeitet REHAU aktuell ein Konzept für eine so genannte „Build-to-suit-Lösung“. Auf Basis seiner Anforderungen entsteht vor Ort ein Objekt, das vom Unternehmen angemietet wird. Anfang 2022 will der Polymerspezialist die Produktion in seinem ersten litauischen Werk mit vorerst rund 55 Mitarbeitern aufnehmen.


Pressekontakt

Claudia Tümmler

Rheniumhaus
95111 Rehau
Tel.: +49 9283 771094
claudia.tuemmler@rehau.com

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